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Sprechstörungen können sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen auftreten. Sie bezeichnen Störungen, die die Stimme, Atmung und Artikulation in ihrer Funktion beeinträchtigen.

Störungsbilder können z.B. Dysarthrien sein. Diese sind bedingt durch neurologische Störungen und treten in der Regel im Rahmen einer Grunderkrankung auf. Das Sprechen ist gekennzeichnet durch eine verwaschene und undeutliche Artikulation. Außerdem hört sich das Sprechen oft sehr monoton an. Das Sprechtempo  ist meistens zu schnell oder aber zu langsam. Ist zusätzlich die Stimme betroffen, spricht man von einer Dysarthrophonie. Der Stimmklang ist dann oft heiser, leise, rau oder gepresst.

Stottern

Stottern ist gekennzeichnet durch verschiedene Störungen des  Redeflusses. Wortwiederholungen, („ich ich ich gehe…“ ) und Teilwortwiederholungen (ich ma-ma-ma-mache es gleich), Dehnungen (Wwwwo bist du?) und Blockaden beim Versuch des Sprechens eines Wortes (K….Kopf) sind typische Symptome. Zusätzlich kann es zu Vermeidung und Ersetzungen von Worten kommen, die mit der Angst belegt sind Stottermomente auszulösen. Z.T. erfolgen auch mimische und gestische Verspannungen und Mitbewegungen während des Stotterns.